Ursula Stro­e­di­cke- „Struk­tur und Trans­pa­renz“ anläss­lich des 60.Geburts­ta­ges der Künst­le­rin

Fr, 04. September 1998 um 17:00 Uhr
5.Sept. - 18.Oktober 1998
Dienstag-Sonntag 11-17.00 Uhr

Museum für Naturkunde und Vorgeschichte Dessau

Der Anhal­ti­sche Kunst­ver­ein stellt Ursula Strö­di­cke aus:

1938 gebo­ren in Rambin auf Rügen 1956–59 Klasse für Mode und Mode­il­lus­tra­tion Berlin-Char­lot­ten­burg seit 1982 frei­schaf­fend als Textil­ge­stal­te­rin, erst auf Rügen, dann in Dessau 1988 Mitglied des Künst­ler­ver­ban­des der DDR 1990 Mitglied des Künst­ler­bun­des Meck­len­burg-Vorpom­mern 1994 Mitglied des Verban­des Bilden­der Künst­ler Sach­sen-Anhalt 1995 Arbeitss­ti­pen­dium des Landes Sach­sen-Anhalt

Betei­li­gung an zahl­rei­chen zentra­len Textilaus­stel­lun­gen.

Mit Ursula Strö­di­cke ist wieder eine Textil­künst­le­rin von Rang in Dessau. In einem langen Prozeß, der ihr viele Ener­gien abver­langt hat, gelang es ihr, texti­les Gestal­ten, aus dem sonst übli­chen Niveau kunst­ge­werb­li­cher Erzeug­nisse, auf die Höhe eines eige­nes trag­fä­hi­ges künst­le­ri­sches Konzept zu heben. Der Einsatz verschie­den­far­bi­ger Seiden, ihre Kombi­na­tio­nen mit Hilfe der Wachs­re­ser­ve­tech­nik geben den Arbei­ten eine ausser­ge­wöhn­li­che Trans­pa­renz. Gold­ein­la­gen, Metall­fä­den, Foto­mon­ta­gen, aber vor allem die Linea­tu­ren der Nähte, die teil­weise zusätz­lich graphisch betont werden, setzen in die trans­pa­rente Stoff­lich­keit feste Struk­tu­ren und mit Hilfe der Foto­mon­tage sehr genaue Wirk­lich­keits­de­tails.