„Lich­tung“ Glas­­ma­le­rei der Gegen­wart

Sa, 09. März 2019 um 17:00 Uhr
9.März - 21. April 2019
Dienstag - Sonntag 10-17.00 Uhr

in der Orangerie der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau
Puschkinallee 100, Dessau
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Die Evan­ge­li­sche Landes­kir­che Anhalts zeigt, in Zusam­men­ar­beit mit dem Anhal­ti­schen Kunst­ver­ein Dessau und der Stadt Dessau-Roßlau, moderne Glas­ma­le­rei 

Leip­zi­ger Künst­ler: David Schnell/Julian Plodek/Undine Bande­lin/Bastian Murr und Robin Zöff­zig. 

Glas­ma­le­rei ist eine licht- und raum­ba­sierte Kunst, die archi­tek­to­ni­sche Situa­tio­nen atmo­sphä­risch und symbo­lisch auflädt oder sie über­haupt erst schafft. Das gilt für Kirchen ebenso wie für profane Räume. Aus der Kunst­stadt Leip­zig, wo diese monu­men­tale Kunst­form mit Werken von Josef Albers, Johan Thorn Prik­ker und Anton Wend­ling in der Epoche der Klas­si­schen Moderne eindrucks­volle Spuren hinter­las­sen hat, kommen auch gegen­wär­tig starke Beiträge zur Glas­ma­le­rei. Die Auss­tel­lung präsen­tiert 20 meist groß­for­ma­tige und für reale Räume geschaf­fene Glas­fens­ter, aber auch freie Arbei­ten von Leip­zi­ger Künst­lern, die als Maler, Grafi­ker und Bild­hauer arbei­ten. Sie begrei­fen Glas­ma­le­rei als eine Kunst, die durch Archi­tek­tur­nähe, großes Format und unüber­treff­li­che Leucht­kraft der Farbe sugge­s­tive Wirkun­gen entfal­ten kann.Raum­prä­gende Fens­te­ren­sem­bles, wie sie jüngst David Schnell für Naum­burg und Köln oder Julian Plodek für die goti­sche Dorf­kir­che im thürin­gi­schen Wall­dorf schu­fen, haben weit­hin Aufmerk­sam­keit erregt. Wesent­lich an den Arbei­ten der Leip­zi­ger ist eine neue male­ri­sche Dimen­sion, die sich im Umgang mit dem Mate­rial ebenso mani­fes­tiert wie im Verhält­nis zu Figur, Gegen­stand, Szene und Erzäh­lung. Die gezeig­ten Auss­tel­lungs­fens­ter sind in der Mehr­zahl für Kirchen der Region zwischen Leip­zig, Dessau und Berlin bestimmt.

Die Präsen­ta­tion ist ein Beitrag der Evan­ge­li­schen Landes­kir­che Anhalts zum 100. Jubi­läum der BAUHAUS-Grün­dung und Bestand­teil des Projek­tes „LICHTUNGEN. Zeit­ge­nös­si­sche Glas­ma­le­rei in anhal­ti­schen Kirchen”, das unter der Schirm­herr­schaft von Dr. Reiner Hase­loff, Minis­ter­prä­si­dent des Bundes­lan­des Sach­sen-Anhalt, steht.
 

Am Sonn­abend, dem 30. März 2019 um 15.30 Uhr Trio­kon­zert in der Oran­ge­rie mit Violine Myra van Campen-Bálint, Violon­cello Goncalo Silva und Klavier Chris­tian Hammer