Frank Haup­t­vo­­gel | Male­rei

Sa, 11. März 2017 um 17:00 Uhr
11.März - 23.April 2017
Dienstag-Sonntag 11.00-17.00 Uhr

in der Orangerie der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau
Puschkinallee 100, Dessau
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Frank Haupt­vo­gel, Jahr­gang 1959, gebo­ren in der Luther­stadt Eisle­ben, Studium an der Hoch­schule für Grafik und Buch­kunst in Leip­zig, Meis­ter­schü­ler­stu­dium bei Prof. Arno Rink. Maler und Grafi­ker in Leip­zig 2007–2013 Dozent an der Hoch­schule der Bilden­den Künste Dres­den Einzelaus­stel­lun­gen und Auss­tel­lungs­be­tei­li­gun­gen in Leip­zig, München, Hamburg, Berlin, Köln, Dres­den, Witten­berg, Düssel­dorf, Velbert und Essen Das Verhält­nis zwischen Schau­spiel und wahr­haf­tem Empfin­den ist ein zentra­les Thema im Werk des Malers und Grafi­kers Frank Haupt­vo­gel.In den Bildern des Künst­lers, der von der Leip­zi­ger Schule geprägt ist, entwi­ckelte er unter Arno Rink seinen freien Umgang mit Themen und den hohen Anspruch an figür­li­che Darstel­lun­gen. Frank Haupt­vo­gels Bilder eröff­nen durch seine Malweise einen gedank­li­chen und emotio­na­len Dialog zwischen Betrach­ter und Künst­ler. Konkre­tes wird durch die Verän­de­rung von dessen Form und Farbe zur Mittei­lung. Der Betrach­ter kann nach den Gefüh­len des Künst­lers suchen und befragt dabei und damit seine eigene Welt. Die Menschen in seinen Bildern blei­ben in ihren Hand­lun­gen verhal­ten, sind verschlos­sen, träu­mend. Durch die Andeu­tung einer Geste stel­len sich Bezie­hun­gen her. Ein verdich­te­ter Duktus und Kontu­ren­schärfe verlei­hen seinen Figu­ren eine hohe Ober­flä­chen­span­nung gegen­über einer meta­mor­phen, in hefti­gen Struk­tu­ren gemal­ten Land­schaf­ten.

Am Sonn­abend, dem 1.April, 16.00 Uhr liest in der Oran­ge­rie der ehema­lige Kultur­de­zer­nent der Stadt Dessau, Manfred Jendry­schik Texte zu den Bildern von Frank Haupt­vo­gel, der eben­falls anwe­send sein wird.

Die Finis­sage findet am 22. April, um 16.00 Uhr in der Oran­ge­rie statt. Die Hallen­ser Auto­ren Jule Reckow, Andre Schin­kel, Mario Schnei­der, Ralf Meyer lesen eigene Texte und reden über die Bilder. Der Maler ist anwe­send.