Dieter Kränz­lein | Skul­p­tu­ren/Zeich­­nun­­gen

Fr, 13. Januar 2017 um 17:00 Uhr
13.Januar - 26.Februar 2017
DIENSTAG- SONNTAG 11.00-17-00 UHR

In der Orangerie der Anhaltischen Gemäldegalerie, Puschkinallee 100, Dessau
Puschkinallee 100, Dessau
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Dieter Kränz­lein Gebo­ren 1962 in Stutt­gart. Er machte zwischen 1982 und 1985 eine Ausbil­dung zum Stein­bild­hauer, er war Schü­ler von Franz Dakáy. Auss­tel­lun­gen in Deutsch­land, der Schweiz, Frank­reich und Kanada.

Er arbei­tet vornehm­lich mit Muschel­kalk aus Moos bei Würz­burg und mit grob­kris­tal­li­nem Marmor aus Norwe­gen. Mit genau gesetz­ten Einschnit­ten, Einker­bun­gen Schich­tun­gen und Fräsun­gen lässt er dyna­mi­sche, struk­tu­rierte Skulp­tu­ren entste­hen. Der Stein erscheint so nicht mehr statisch, sondern kommt in Bewe­gung und die typi­schen Attri­bute des Mate­ri­als Steins „hart und schwer“ lösen sich auf. In den Werken von Dieter Kränz­lein ist die durch das Mate­rial hervor­ge­ru­fene imagi­näre Kraft zentral. Durch sich wieder­ho­lende Raster und Struk­tu­ren auf den Muschel­kalk­stei­nen wird in den Arbei­ten eine lineare und zeich­ne­ri­sche Quali­tät beson­ders hervor­ge­ho­ben, so dass das Träger­ma­te­rial dem Betrach­ter leicht und schwe­bend erscheint. Dieter Kränz­leins Skulp­tu­ren über­zeu­gen, ruhig und bedacht wie sie sind. Mit den Schraf­fu­ren und Linea­tu­ren, in die Ober­flä­chen eindeu­ti­ger Grund­for­men aus sprödem Muschel­kalk geschnit­ten, hat er zu seiner unver­wech­sel­ba­ren Hand­schrift gefun­den und erar­bei­tet sich damit immer wieder neue, faszi­nie­rende Lösun­gen.