Dieter Bankert „Zeich­nun­gen – Male­rei- Archi­tek­tur“ …hung­rig auf den Zauber den ARCHITEKTUR vermag…

Auss­tel­lung des Anhal­ti­schen Kunst­ver­ein Dessau 6. Septem­ber bis 25. Okto­ber 2009 in der Oran­ge­rie der Anhal­ti­schen Gemäl­de­ga­le­rie Dessau Öffnungs­zei­ten Di – So 10 – 17 Uhr

So, 06. September 2009 um 17:00 Uhr
6.September - 25.Oktober 2009
dienstag-Sonntag 11-17.00 Uhr

in der Orangerie der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau
Puschkinallee 100, Dessau
Mehr Infos

…hung­rig auf den Zauber den ARCHITEKTUR vermag…

Der Berli­ner und Dessauer Archi­tekt Dieter Bankert zeigt erst­mals seine Skiz­zen­samm­lung und Bilder in Nach­bar­schaft seiner gebau­ten und unge­bau­ten Archi­tek­tu­ren, einen Augen­blick auf die Welten zwischen Demo­kra­tie und Dikta­tur, neutra­li­siert mit der Drei­eck­for­mel Form Funk­tion Struk­tur

Dank an die Förde­rer der Auss­tel­lung: Kultus­mi­nis­te­rium des Landes Sach­sen Anhalt, Stadt­spar­kasse Dessau, Stadt Dessau-Roßlau, Lotto GmbH. Sach­sen-Anhalt

Kata­log ISBN 978–3–939468–43–1 erschie­nen im HASENVERLAG Halle

Dieter Bankert ist einer der Archi­tek­ten, die durch ihr Können an wich­ti­gen Bauten der DDR maßgeb­lich betei­ligt waren. Darüber hinaus hat er vom Studium an und bis heute eigen­wil­lige Ideen zu Papier gebracht, eini­ges ist gebaut. Er kann so zeich­nen, dass Hinter­gründe des räum­li­chen Zusam­men­han­ges erkenn­bar werden, sowohl bei der Darstel­lung von Wirk­lich­keit, als auch bei der Vorweg­nahme von Exis­tenz in Entwurf und Utopie. Dahin­ter steht die Erkennt­nis, dass Form, Funk­tion und Struk­tur nur in ihrer drei­fa­chen Einheit voll­stän­dig die Gegen­stände beschrei­ben. Sein Leben zwischen Archi­tek­tur und Kunst, Ideel­lem und Realem, wird in dem Neben­ein­an­der von Erleb­nis- und Entwurfsskiz­zen gezeigt. Dieter Bankert, 1938 in Leip­zig gebo­ren, Baumeis­ter- und Musi­ker­fa­mi­lie, Archi­tek­tur­stu­dium bis 1962 an der Tech­ni­schen Hoch­schule in Dres­den, Italien- und Spani­en­rei­sen. Ab 1963 ange­stell­ter Archi­tekt, Grup­pen- und Abtei­lungs­lei­ter im volks­ei­ge­nen Berlin­pro­jekt, später Inge­nieur­hoch­bau Berlin, Alex­an­der­platz, Planung Elek­tro­nik­fa­kul­tät der Humbold­tu­ni­ver­si­tät Berlin, Palast der Repu­blik, Charité, Fried­rich­stadt­pa­last, Fried­rich­straße, Wett­be­werbe und Gutach­ten. 1987 bis 2000 Wissen­schaft­li­cher Mitar­bei­ter am Bauhaus Dessau, Instal­la­tion des „Pro­jekt­stu­di­ums“ am Bauhaus. Ideen­pro­jekte in der Region. Ab 1990 neben­be­ruf­lich Projekt­ge­sell­schaft am Bauhaus mbH, mit der Ziel­stel­lung, für das und mit dem Bauhaus zeit­ge­mäße Projekte in der Verbin­dung von Praxis, Medien und Theo­rie zu entwi­ckeln und zu bauen. Wett­be­werb Rathaus Dessau 1. Preis. Konzepte für die inter­na­tio­nale Bauaus­stel­lung Fürst Pück­ler Land in der Lausitz. Jetzt Archi­tek­tur­büro zusam­men mit Ehefrau Anne-Barbara Sommer, Wohnungs­bau, Kirchen- und Sozi­al­bau, Rekon­struk­tion, insbe­son­dere funk­tio­na­ler Umbau und ökolo­gi­sche Trans­for­mie­rung der ehema­li­gen Schult­heiß­braue­rei in Dessau, Rekon­struk­tion und Umnut­zung von Bauten der Moderne. Male­rei, Grafik, Vorträge.