DESSAU – Resi­­denz­­stadt in Anhalt – Gemälde, Grafi­ken, Foto­­gra­­fien und Post­­kar­ten

Fr, 30. Juni 2017 um 16:00 Uhr
30.Juni sowie am 01. und 02.Juli 2017
11. - 18.00 Uhr

Antoinettenstrasse 5, in Dessau

Die Geschichte der Resi­denz­stadt Dessau ist untrenn­bar mit den Namen berühm­ter Persön­lich­kei­ten verbun­den. Zeug­nisse ihres Wirkens findet man aller­or­ten in unse­rer Stadt.

Als Leopold I. am 3. Juli 1676, hier im Dessauer Schloss gebo­ren wurde, hat an diesem Tag noch niemand geahnt, dass er einmal als „Alter Dessauer“ in die Geschichte einge­hen wird. Histo­ri­kern bietet er unend­li­chen Stoff für eine wissen­schaft­li­che Beur­tei­lung seiner Persön­lich­keit und seiner Leis­tun­gen. Um ihn ranken sich auch unzäh­lige Geschich­ten. Viele davon sind verbürgt, aber mindes­tens genau so viele mögen der Phan­ta­sie ihrer Erzäh­ler entsprun­gen sein.

Im Jahre 2003 ist der „Alte Dessauer“ zum ersten Mal von seinem Denk­mal­so­ckel herab­ge­stie­gen, um mit den Dessau­ern und ihren Gästen ein ganzes Woche­n­ende seinen Geburts­tag zu feiern. Auch 2017 ist das nicht anders, das Leopolds­fest zieht am ersten Juli-Woche­n­ende wieder Tausende in seinen Bann.

2017 will auch der Anhal­ti­sche Kunst­ver­ein zu ihnen gehö­ren. Mit seiner eigens für das Fest konzi­pier­ten Auss­tel­lung will er an das Antlitz der alten Resi­denz­stadt Dessau erin­nern.Ganz in diesem Sinne werden Gemälde, Zeich­nun­gen und Grafi­ken aus der Hand von Mitglie­dern des Vereins wie auch Post­kar­ten und Stadt­pläne aus einer priva­ten Samm­lung zu sehen sein. Es ist eine Auss­tel­lung, die keines­wegs den Anspruch erhebt, ein geschlos­se­nes Bild über die Entwick­lung der Stadt in acht Jahr­hun­der­ten zu bieten. Sie ist im besten Sinne ein bunten Ange­bot des Festes. Es lohnt sich, einen Blick darauf zu werfen. Den Besu­chern wünschen wir – und das sicher ganz im Sinne des „Alten Dessau­ers“- viel Plai­sier.