Annette Cords, New York Textil­­kunst

Do, 15. Dezember 2022 um 18:00 Uhr
15.Dez. - 28.Jan. 2023
Mi - Sonnabend 11-17.00 Uhr

KUNSTHALLE / Dessau
Ratsgasse, 06844, Dessau-Rosslau
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Der Anhal­ti­sche Kunst­ver­ein zeigt:

Annette Cords, 1964 in Hamburg gebo­ren, hat ihren MFA an der Univer­sity of Penn­syl­va­nia gemacht, lebt und arbei­tet derzeit in New York City. Und, in Hamburg.

Annette Cords schafft Gemälde, die den Prozess der Ober­flä­chen­ma­le­rei nutzen, um sowohl biolo­gi­sche als auch digi­tale Struk­tu­ren zu sugge­rie­ren. Die jüngs­ten Jacquard-Wand­tep­pi­che von Cords, die wir ausstel­len wollen, unter­su­chen, wie wir visu­elle Infor­ma­ti­o­nen lesen und entsch­lüs­seln, um Bedeu­tun­gen zu konstru­ie­ren und in unse­rer Umge­bung zu navi­gie­ren. 2010 gewann Annette Cords die Verän­de­rung, Inc., Robert Rauschen­berg – Stipen­dium . Die Villa Rosen­thal in Jena veran­stal­tete 2012 eine Einzelausstel­lung für Cords mit dem Titel Diamond Days.

Seit 1998 wurden ihre Arbei­ten in zahl­rei­chen Grup­pe­n­ausstel­lun­gen in den USA und Deut­sch­land ausge­stellt. Zitat Cordes: Meine Arbeit umfasst verschie­dene Medien, von Male­rei und Webe­rei bis hin zu Instal­la­tion und Skulp­tur. Meine Jacquard-Wand­tep­pi­che konzen­trie­ren sich auf die Konver­genz von Bild- und Text­spra­chen und stel­len Verbin­dun­gen zwischen Text und Textil her. Spezi­fi­sche Themen blei­ben in meiner Kunst beste­hen: ein Inter­esse an Struk­tu­ren, dem Poten­zial von Markie­rungs-, Nota­ti­ons- und Schreib­sys­te­men, eine Erfor­schung volkss­prach­li­cher Stile und wie Wahr­neh­mung durch Kontext und Bezie­hun­gen geformt wird.

Einfüh­rung Sybille Badstü­ber-Gröger, Dr. phil.