Angela Kiersch „Zar­ter Verfall“

Fr, 03. November 2017 um 17:00 Uhr
3.November - 16.Dezember 2017
Mittwoch - Sonnabend 14-17.00Uhr

Im kunstRaum22, Askanischestr. 22, Dessau
Askanische Straße 22, 06842 Dessau
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Bei Angela Kiersch sind es immer die zarten und fili­gra­nen Objekte, Natür­li­ches aus Kiefern­na­deln, Blät­tern, Lärchenäs­ten, Klet­ten, Zwei­gen, Wein­ran­ken, synthe­ti­schen Fasern und Wegwerf­pro­duk­ten, die kunst­voll zusam­men­ge­steckt, fast leben­dig wirken. Skulp­tu­ren­in­stal­la­tio­nen. Angela Kiersch greift mit ihren Arbei­ten in den Prozess des Verfalls ein. Schwe­re­lose Gebilde. Diese erin­nern auch an Spinn­we­ben, Pilz­for­ma­tio­nen oder über­di­men­sio­nale Esskas­ta­nien. Auf diese Weise unter­bricht die Künst­le­rin das Abglei­ten der Dinge in die Bedeu­tungs­lo­sig­keit. Neue Gebilde entste­hen, die ausse­hen, als würden sie unter dem Mikro­skop betrach­tet. Kiersch: „Mich beschäf­tigt die sich auflö­sende Ordnung der Dinge, wenn sie in einen Prozess des Zerfalls eintre­ten und bedeu­tungs­los werden. Dieser Vorgang hat für mich eine Zart­heit, die ich in eine Form brin­gen und bewah­ren möchte. In einer solchen Aufhe­bung unter­su­che ich die Eigen­schaf­ten der Elemente und expe­ri­men­tiere mit ihren unge­nutz­ten Fähig­kei­ten, eine eigene neue Span­nung zu erzeu­gen. Mich faszi­niert es eine Plas­ti­zi­tät zu entwi­ckeln, der ähnlich wie in manchen Traum­bil­dern eine fremd­ar­tige Vertraut­heit inne­wohnt.“